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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.02.2010
Beiträge: 1
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OLDTIMER mit Bremskraftverteiler und -verstärker, selbsttätigem Nachstellen und Anti-Blockiersystem
Frage mich schon lange, ob ein Altes Bremsen System wirklich schlechter sein muß als ein heutiges. Manche alten Bremsensysteme mit Seilzug sind so aufgebaut, daß bei richtiger Einstellung ein zentraler mechanischer Bremsausgleich zur Wirkung kommt und die Bremskraft gleichmäßig auf alle 4 Räder verteilt. Und das für Fuß- oder Handbremse, welche HIER ebenfalls auf alle 4 Räder wirkt. Bei heutigen Kraftfahrzeugen kann/soll man die Handbremse nicht bei voller Fahrt bedienen, vor allem nicht bei glatter Fahrbahn, um ein Ausbrechen des Fahrzeuges zu verhindern, dasselbe gilt für Anhänger mit Auflaufbremse. Nicht so HIER, auch mit der Handbremse kann man jederzeit bei voller Fahrt bremsen, ohne daß das Kraftfahrzeug ausbricht. Der Nachteil eines alten Bremsensystems liegt wohl in dem Aufwand für die richtige Einstellung. Meines Wissens gibt es darüber auch keine Unterlagen mehr. Man kann sich wohl die richtige Einstellung nur in der Praxis erarbeiten und dies bedeutet zweifelsohne zeitaufwendige Versuche. Ist dies geschehen, so kann man dann bei richtiger Einstellung feststellen, daß man durch einfaches Unterlegen von Plättchen, ähnlich einer heutigen Vorderachseinstellung, den Leergang von Fußbremspedal und Handbremshebel gleich, oder verschieden einstellen kann, auch daß die Bremswirkung der Vorderräder einen Bruchteil früher oder wesentlich früher einsetzen soll, um ein seitliches Ausbrechen des Kraftfahrzeuges bei einer Notbremsung zu verhindern. Bald wird man auch feststellen, daß man die Bremsbacken zwischen Haltebolzen und Ausrückhebeln „schwimmend“ einstellen kann und sie sich erst bei einer Vollbremsung wieder zentrieren und damit immer wieder von selbst nachstellen bis die Bremsbeläge verbraucht sind. Ein Nachteil liegt sicher darin, daß man dies über eine Öffnung in der Bremstrommel kontrollieren muß. Meiner Meinung nach dürfte dies aber kein Problem darstellen. Eher schon, daß jedes Rad einzeln gleichermaßen eingestellt werden muß, da die ausgleichende Elektronik natürlich fehlt, was einen erheblichen Aufwand bedeutet, denn grobe Unregelmäßigkeiten schafft auch der Bremskraftverteiler nicht. Aber noch einen Vorteil hat dieses alte Bremsensystem: bei einer Notbremsung auf verschieden glattem Untergrund blockiert das/die rutschenden Räder nicht, sondern verfallen in eine „stotternde“ Drehung. Wie das ? Durch eine Halbparaboloide verstärkte Einlage auf der Ankerplatte in die ein gefederter Stift der Bremsbacken beidseits eingreift, aber nicht ausbrechen kann, da er versplintet ist. Sicher, Splinten können brechen, auch bei heutigen Bremsen. HIER „denkt“ nicht die sanfte, rasche Elektronik, wie sie auch meinem Berufsbild entspricht, sondern die Mechanik „beißt sofort und brutal zu“ und entfaltet ihre Wirkungsweise. Wer hat noch Unterlagen. Was denkt ihr darüber ? Sagt doch etwas ! Rudolf |
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#2 |
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TOPMANAGER
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Ich weiß nur daß bei meinem Käfer bei jedem Tüv-Termin irgendwas an den Bremsen ist.
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Blauer Bus 1.9 TDI EZ 09/09 (22.000km) |
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| Stichworte |
| antiblockiersystem, bremskraftverstärker, bremskraftverteiler, selbsttätiges nachstellen |
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